Vielen Dank für die großzügigen Spenden.
Die Schule kann gebaut werden.

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Der Bau der Klassenräume ist schon sehr fortgeschritten.

Orue 10.10.2019 2
Orue 10.10.2019
Uggl
Gala Plakat

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Unsere Partnerschaft mit einer Gemeinde im Norden Namibias (Kaokoveld)

Die Gemeinde und die Grundschule Oberndorf haben sich entschlossen gemeinsam mit der Reiner Meutsch Stiftung Fly & Help und deren Partnerverein vor Ort, Kaokoland e. V., eine Schule im Norden Namibias dabei zu unterstützen, deren Schülerinnen und Schüler ein besseres Lernumfeld zu bieten.

Es sollen zwei Klassenräume gebaut und eingerichtet werden. Das Grundstück für die Schule wird von der Gemeinde zur Verfügung gestellt. Die geplante Bauzeit beträgt ca. 6 Monate.

Wie wird diese Partnerschaft finanziert und kontrolliert?

Es werden nur Ihre Spenden und Sponsorengelder der lokalen Wirtschaft, aber keine Steuermittel eingesetzt. Die Spendengelder fließen vollständig in das Schulbauprojekt. Die anfallenden Verwaltungskosten werden durch Reiner Meutsch bzw. andere Sponsoren übernommen.

Gemeinsam beaufsichtigen Kaokoland e. V. und Fly & Help den Ausbau der Grundschule. Die Stiftung schließt einen Vertrag mit dem Kaokoland e. V. der den Bau und die Nachhaltigkeit der Schule regelt, wie z. B. die Bereitstellung von Lehrern.

 2019 – Namibia, Orue ________________________________________________________________

Bau eines Schulgebäudes mit 2 Klassenräumen in Orue

Projektpartner vor Ort: Kaokoland e.V.

Hintergrund: Schulen für Nomadenkinder:

In Namibia leben rund ein Dutzend Volksgruppen, denen die namibische Verfassung kulturelle Eigenständigkeit zusichert: Ovambo, Herero, Nama, Damara ebenso wie Afrikaner. Viele Völker Namibias sind Nomaden, die ihre Viehherden begleiten oder als Jäger und Sammler umherziehen.

Namibia besteht zum großen Teil aus Farmflächen und Naturparks. Es ist daher nicht ganz einfach, flächendeckend für genügend Schulen zu sorgen. Das Land kann diese Leistung nicht alleine bringen und wird dabei unterstützt durch Hilfe von außen, unter anderem aus Deutschland.

Die meisten Kinder schlafen auch in der Nähe der Schule, weil die Fußwege dorthin so lang sind. Solange keine zusätzlichen Schlafräume geschaffen werden können, müssen die Kinder auf dem nackten Erdboden schlafen, zugedeckt mit Lumpen. Das bedeutet, sie sind im Sommer sämtlichen Gefahren ausgesetzt sind, wie Schlangen, Skorpionen und Ungeziefer. Im Winter herrschen Temperaturen zwischen +5 und Minusgraden. Und während der Regenzeit werden sie nass.

Die Schulbehörde zahlt an fast allen Schulen nur eine Mahlzeit am Tag – pures Maismehl. Diese „Lebensmittelzuteilung“ ist für die Kinder nicht ausreichend. Ein vernünftiger Lernprozess ist bei dieser Versorgung unmöglich. Abgesehen von dem Hungergefühl wären die Kinder damit eindeutig mangelernährt, was die geistige und körperliche Entwicklung der Kinder stark beeinträchtigt. Unser Projektpartner vor Ort muss daher unterstützend eingreifen und versucht, an einigen Schulen die zusätzlichen Mahlzeiten zu finanzieren.

Voraussetzung dafür, dass eine Vollversorgung mit Lebensmitteln (4 Mahlzeiten am Tag, ausgewogene Kost) vom Staat bezahlt wird, ist, dass die Schulen über ein Hostel mit Sanitärtrakt, eine Küche mit Speiseraum und Betreuerunterkünfte verfügen.

Neben den Gebäuden fehlt es auch an geeigneten Lehrmaterialen. Das beginnt bei den Wörterbüchern für alle offiziellen Sprachen Namibias. Für einige der Minderheiten-Sprachen, wie die Sprache der Himba oder der San, gab es bisher keine gültigen Wörterbücher. Das Institut für Bildung und Entwicklung ist dabei, diese Lücke zu füllen. Denn ohne Wörterbücher gibt es keine verlässliche Schriftsprache und das macht den Unterricht an Schulen in diesen Sprachen fast unmöglich, zum Leidwesen der Kinder.

Es ist sehr schwierig für ein Kind, das vielleicht nur Ochi-Herero spricht, in der Schule plötzlich auf Englisch oder Afrikaans unterrichtet zu werden. Die GTZ entwickelt deshalb in Namibia Grundschulbücher in allen Minderheits-Sprachen, mit Geschichten, die in einer Welt spielen, die den Kindern vertraut ist.

Die Welt, die den San-Kindern vertraut ist, ist sandig und trocken. Die Hitze flimmert, es gibt kaum Wasser. Die San sind Nomaden, die als Jäger und Sammler durch Wüste und Steppe ziehen. Für die Kinder des Stammes ist es eine große Leistung, überhaupt in die Nähe einer Schule zu kommen.

Projektbeschreibung:

Das Dorf Orue liegt ca. 40 Kilometer von Okanguati entfernt und befindet sich 15 Kilometer tief im Busch. Hier ist eines der letzten frei und traditionelle lebenden Völker angesiedelt, die Ovahimba, zu den Herero gehörend. Die Entfernung von Windhoek beträgt ca. 900 km.

Bei den Ovahimba bestand zunehmend der Wunsch, ihre Kinder zur Schule zu schicken und auch die Kinder selbst möchten gerne zur Schule gehen. Ebenso legt die Regierung Wert darauf, die Ovahimba als archaisch lebende Gemeinschaft in die Sozialgemeinschaft einzugliedern, zu fördern und zu bilden.

    In Orue gibt es eine Grundschule der Klassen 0 - 3 mit ca. 110 Schulkindern (Tendenz steigend) und 2,5 Lehrern.
    Es gibt dort momentan noch kein festes Gebäude. Die Kinder lernen in Lehmhütten und Zelten.
    Die Kinder schlafen derzeit auf dem nackten Erdboden, zugedeckt mit Lumpen.
    In dieser Region sind Schulen weit mehr als Schulen. Sie sind Sozialstationen und Elternersatz. Sie stellen eine Schnittstelle zwischen Tradition und Moderne dar.

Insgesamt benötigt die Schule ein langfristiges Programm und folgende Fördermaßnahmen:

    - 4 neue Klassenräume
    - Küche mit Speisesaal
    - Hostel mit Sanitäranlagen
    - Unterkunft für die Lehrer

Im ersten Schritt soll dort ein Gebäude mit 2 Klassenräumen entstehen. Für den Übergang könnten die Kinder dann in den Klassenräumen auch schlafen, um vor der Witterung geschützter zu sein. Wenn möglich, möchten wir auch weiterhin in den kommenden Jahren die Schule mit den zusätzlich erforderlichen Maßnahmen unterstützen.
2019 – Namibia, Orue ________________________________________________________________

Kosten
Die Kosten für den Bau und die Ausstattung eines Gebäudes mit zwei Klassenräumen betragen 39.200 Euro.

Kontoinhaber: Stiftung Fly @ Help

Bank: Westerwald Bank eG

IBAN: DE 94 5739 1800 0000 0055 50
BIC: GENODE51WW1

Verwe.Zweck 1: Oberndorfer Schule

Verwe.Zweck 2: Adresse des Spenders

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Gute Laune beim Sommerfest an der Grundschule Oberndorf

Nach einem beschwingten musikalischen Auftakt durch die 77 Schüler und Schülerinnen der 4 Klassen begrüßte die Rektorin Petra Wirth die vielen Eltern und Großeltern, Kolleginnen und Kollegen,  Bürgermeister Herrn  Hubert Eberle,  Schulrätin Frau Andrea Eisenreich und  Landrat Herrn Stefan Rößle,  die der Einladung zum Sommerfest gefolgt waren.

Das Fest stand unter dem Motto „Spiele aus aller Welt“. An den einzelnen Spielestationen, die im ganzen Schulhaus und im Pausenhof aufgebaut  waren, durften die Kinder alte Spiele wiederentdecken und neue Spiele ausprobieren.

Ein weiterer Höhepunkt war die Versteigerung eines handsignierten Fußballes von Manuel Neuer.

Der Betrag aus dieser Versteigerung sollte das Startkapital für ein weiteres  Projekt der Grundschule sein.

Bei der Vorbereitung des Schulfestes war nämlich die Frage entstanden: Wie können wir Kinder aus anderen Ländern beim Spielen und Lernen unterstützen?

So wurde Herr Landrat Rößle kontaktiert und die Idee der Gründung einer eigenen „Oberndorfer Schule“ war geboren. Landrat Rößle erläuterte am Schulfest das gemeinsame Vorhaben und nahm den Kindern das Versprechen ab: „Wir bauen eine Schule in Afrika!“

Es wird die 16. Schule sein, die vom Landkreis Donau – Ries in Zusammenarbeit mit der Stiftung „fly and help“ gebaut werden wird, finanziert nur aus Spenden von „Oberndorfern“.

Am Ende des Schulfestes stand durch diese Versteigerung und anonymen Spendern  bereits ein vierstelliger Betrag auf dem Konto.

Der Elternbeirat und viele zusätzliche Helfer und Helferinnen  sorgten für das leibliche Wohl. Bei leckerem Leberkäse aus dem Brotbackofen und Muffins aller Art klang das Sommerfest mit einem schwungvollen gemeinsamen Sirtaki – Tanz aus.

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